Die Suche nach dem Drachenstein

Die sagenhafte Schnitzeljagd – Krienseregg oder Pilatus Kulm

Mutige Heldinnen und Helden aufgepasst: Begebt euch auf die spannende Schnitzeljagd auf der Krienseregg oder Pilatus Kulm. Wer die Zeichen richtig deutet und das Rätsel löst findet den Stein. Das Abenteuer für clevere Köpfe und die ganze Familie. Der Gewinn? Eine Übernachtung im Hotel Pilatus-Kulm*** Superior für 6 Personen inklusive Bahnfahrt und Frühstücksbuffet.


Die Suche nach dem Drachenstein

Das Abenteuer wartet – jetzt mitmachen!

Nehmen Sie Ihre Kinder an die Hand und los geht's. Die Schnitzeljagd auf der Krienseregg dauert zirka drei Stunden, die auf dem Pilatus ungefähr eine Stunde. Für die kürzere Variante auf dem Pilatus braucht es eine gute Portion Trittsicherheit. Die Teilnahme ist kostenlos und von Mai bis Oktober möglich. Das Einzige was Sie brauchen? Ein Ticket für die Fahrt mit den Bergbahnen, Schreibzeug, gute Schuhe und eine gesunde Portion Abenteuerlust. Und übrigens, man ist nie zu alt, um auf Schatzsuche zu gehen! Worauf warten Sie noch?

Schnitzeljagd Krienseregg

Start: Station Krienseregg
Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittel
Dauer: 2 bis 3 Stunden
Karte: hier downloaden

Schnitzeljagd Pilatus Kulm

Start: Station Pilatus Kulm
Schwierigkeitsgrad: mittel bis schwer
Dauer: zirka 1 Stunde
Karte: hier downloaden

Schnitzeljagd

Drachensagen

Im Mittelalter glaubten die Menschen, heilbringende Drachen hausten in den kahlen Klüften des Pilatus.

Im Sommer 1421 flog ein gewaltiger Drache zum Pilatus und stürzte so nah bei Bauer Stempflin in die Tiefe, dass dieser in Ohnmacht fiel. Als er wieder zu sich kam, fand er einen Klumpen geronnenes Blut und den Drachenstein, dessen Heilwirkung 1509 amtlich bestätigt wurde.

In der Chronik von Petermann Etterlin steht zu lesen, wie der Landamann Winkelried einen der Pilatusdrachen tötete: Er umwickelte einen Speer mit Dornengestrüpp und stiess ihn in den offenen Rachen des Drachens, dann vollendete er sein Werk mit dem Schwert. Dabei spritzte ein Tropfen des giftigen Drachenblutes auf seine Hand. Dieser Tropfen – und der vergiftete Atem des sterbenden Drachen – liess das Blut in Winkelrieds Adern gefrieren und brachte auch ihm den Tod.

In den frühen Morgenstunden des 26. Mai 1499 war in Luzern ein wundersames Spektakel zu sehen: Nach einem fürchterlichen Unwetter tauchte ein riesiger flügelloser Drache aus den wilden Wassern der Reuss bei der Spreuerbrücke auf. Wahrscheinlich war der Lindwurm vom Gewitter überrascht und vom Pilatus her in den Krienbach gespült worden, der unterhalb der Jesuitenkirche in die Reuss mündet. Mehrere ehrsame und gebildete Bürger verbürgten sich für die Wahrheit dieser Geschichte.

Eines Herbstes fiel ein junger Bursche am Pilatus in eine tiefe Höhle und blieb zwischen zwei Drachen liegen. Doch sie taten ihm nichts. Als es Frühling wurde, verliess einer der beiden Drachen sein Winterquartier und flog fort. Der andere gab dem Burschen zu verstehen, es sei nun an der Zeit auszuziehen. Der Drache kroch zum Ausgang, hielt dem Burschen den Schwanz hin und zog ihn so aus der Höhle.

Das sagenumwobene «Mondmilchloch» am Pilatus – Wikipedia

Schnitzeljagd

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