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Jedes Jahr werden am Pilatus im späten Frühjahr unter dem Namen «Pilatus-Putzete» Wege und Stege instandgestellt und die Umgebung von Unrat befreit. Organisatorin ist die Vereinigung Pro Pilatus, welche sich seit den 50er Jahren erfolgreich für den Natur- und Artenschutz am Pilatus einsetzt. Viele freiwillige Helfer und Helferinnen aus verschiedenen Vereinen und Organisationen rund um den «Luzerner Hausberg» beteiligen sich jedes Jahr an dieser Aktion. Der Haupttrupp besammelt sich Frühmorgens an der Talstation in Kriens, um Werkzeug und Proviant zu fassen und dann mit den Seilbahnen auf den Pilatus zu fahren. Während der Pilatus-Putzete sind alle Wege der Nordseite zum Pilatusgrat aus Sicherheitsgründen bis 14:00 Uhr gesperrt.

Schwerstarbeit in steilstem Gelände

Ein wichtiger Bestandteil der Wegarbeiten ist die Geländesicherung: Steine und lose Felsen ablösen, Baumstämme entfernen, Wege sichern. Über weite und zum Teil steile Strecken werden ganze Baumstämme getragen, um sie bei Bedarf zu zersägen und als Stufen auf den Wegen einzusetzen.

Unsichere Wanderwege werden geschlossen

Ist ein Wanderweg durch Steinschlag, Erdrutsch oder aus einem anderen Grund nicht mehr sicher begehbar, wird ein solcher Weg auch mal geschlossen und erst nach eingehenden Abklärungen und Sicherungsarbeiten wieder freigegeben.

Jeder Arbeitstrupp kümmert sich um eine fest zugewiesene Wanderroute

Gewisse Gruppen verwalten seit Jahren die gleiche Wegstrecke oder kümmern sich um bestimmte Gebäude. Dazu gehört auch die Kappelle auf dem Klimsen unterhalb Pilatus Kulm, die jedes Jahr durch die Alpenfreunde Pilatus aus Hergiswil geöffnet und unterhalten wird. Leider macht der Vandalismus auch auf hohen Gipfeln nicht halt. So bleibt die erwähnte Kappelle, während der Winterzeit durch ein Gittertor verschlossen. Der direkte Abstieg von der Kapelle zur Fräkmünt führende «Bandweg» bleibt  wegen Steinschlag- und Erdrutschgefahr geschlossen.

Um den «Heitertannliweg», eine weitere Möglichkeit von der Klimenskappelle bis zur Fräkmüntegg unterhalb des Pilatus zu gelangen, kümmert sich zum Beispiel die Grotzlikommission. Denn die «Grotzlianer» («Grotzli» = kleine Tanne), eine gemeinnützige Vereinigung aus Malters/Luzern, haben vor über 30 Jahren diesen Weg in Schwerstarbeit für die Wanderer begehbar gemacht.

Regelmässige Reinigungsarbeiten am Pilatus durch die PILATUS-BAHNEN

Auch übers Jahr wird zum Pilatus Sorge getragen. Die Mitarbeiter der PILATUS-BAHNEN befreien täglich den Hotelbereich und die Wege auf Pilatus Kulm von Unrat. Monatlich wird die Strecke der Zahnradbahn und der Bereich Fräkmüntegg und Krienseregg überprüft und von Abfall befreit. Zudem unterhalten viele Wander- und Naturfreunde die Wege auf eigene Initiative.






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